April 6

THE POETRY OF COVID 19 – 1//2

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THE POETRY OF COVID 19.
PART 1//2
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Covid 19 legt sich wie ein Schleier über uns alle.

Und wir können nun lernen, das Hässliche ins Schöne zu wandeln, durch die Präsenz des Todes und die Hingabe ans JETZT unser Sein voll und ganz wahrzunehmen.

Das Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit, der Verletzlichkeit, der Vergänglichkeit öffnet neue Räume in uns.

Jedes Mal, wenn der Tod uns besucht, sind wir eingeladen, das Leben umso mehr zu feiern und jeden Moment auszukosten.

Die Präsenz des Todes kann uns helfen, unser Bewusstsein kollektiv zu erhöhen – denn der Tod ist IMMER präsent, aber wir haben in unserer Kultur keine Verbindung mehr mit dem Tod, weil wir ihn so sehr fürchten.

Und vielleicht weil er uns daran erinnert, wie Klein wir sind und das wir nicht alles so sehr kontrollieren können, wie wir es gerne möchten?

Und vielleicht auch, weil wir uns von allem Hässlichen abgewandt haben, weil wir uns verloren haben in all dem Glitzer und dem Konsum und all den Möglichkeiten und all der Zerstreuung?

Und jetzt steht er vor uns, der Tod, jetzt steht sie vor uns, die Grosse Unbekannte, das Mysterium unseres Seins –
und verweist uns liebevoll auf unsere Plätze.

Denn wir können den Tod und seine Unausweichlichkeit und seine Präsenz nicht länger leugnen.

Covid 19 macht Raum – Raum für Kontemplation.

Zerstreuung, Ablenkung, dauerndes Tun – das Leben mit seinen Halt gebenden Strukturen bricht auseinander.

Und Covid 19 schenkt uns ein Bewusstsein unserer Globalen Verbundenheit und der damit verbundenen Vulnerabilität.

Wir können alleine nicht überleben.

Wir brauchen einander, wir brauchen Solidarität und Community.

Trotz all der schönen Versprechen der Kapitalistischen, neoliberalen, individualistischen Welt – wir brauchen einander.

Und zusammen sind wir stark!

Covid 19 hat revolutionäres Potential, denn es erinnert uns, dass wir zusammen stark sind, das wir tatsächliche Solidarität leben können.

Und Covid 19 zeigt uns, dass durch diese Globale Verbindung und durch die Verbindung die feinstofflich zwischen uns besteht,

all
unsere
Handlungen

direkte oder indirekte Auswirkungen haben aufs Kollektiv.

Immer.

Also lädt Covid 19 uns dazu ein, über eine solidarische Gesellschaft nachzudenken, denn gerade jetzt ist es wichtig, dass wir zusammen stehen.

Das wir aneinander denken.
Das wir einander unterstützen.
Das wir einander näher kommen.
Hinhören.
An die denken, die wir sonst immer vergessen.
Und unsere Privilegien nutzen, um für andere da zu sein.

Also lädt Covid 19 uns auch dazu ein, Verantwortung zu übernehmen – Verantwortung fürs eigene Wohlergehen, Verantwortung für die eigenen Handlungen und Verantwortung für einander.

Und durch die Quarantäne, durch den Neuen Raum, durch die Stille können wir uns selbst näher kommen.

Gerade jetzt kommen viele Trigger und Traumas an die Oberfläche, und Menschen mit Mental Health Issues haben uU besonders damit zu kämpfen – Paranoia, Angstzustände, Panikattacken.

“No Panic” zu schreien und alles lächerlich zu machen hilft den Menschen, die JETZT Angst haben, auch nicht weiter.

Was uns hilft:

Mitgefühl.
Zusammenstehen.
Vernetzung.
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LET’S SUPPORT EACH OTHER AND BE STRONG TOGETHER!

Foto Credits:
Simply.serene.psychic


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