Oktober 1

ALLE GEFÜHLE DÜRFEN SEIN…

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Meine Tochter, 6, hatte gerade ein paar schwierige Minuten.

Sie wollte mit der grossen Schwester zur Post, Briefmarken kaufen.

Aber fand keine passenden Hosen.

Ich so: am Wäsche einräumen, die Ältere ((noch)) geduldig am warten.

Und die Kleine?
Bricht plötzlich in komplettes Schreien und Weinen zusammen, wird mega mega mega wütend!

Die Grosse verlässt das Haus, die Geduld ist unterdessen weg.

Und ich sage zur Kleinen:
Du darfst wütend und traurig sein. Ich verstehe das es gerade schwierig für dich ist.

Sie rennt an mir vorbei, und schlägt mich.

Darauf sage ich:
du darfst wütend sein, aber du darfst mich nicht schlagen.

Sie ist in der Nähe von mir, und verkrümelt sich neben dem Fenster auf den Sims.

Ich bin immer noch am Wäsche einräumen.

Innerlich grenze ich mich ab, und halte für mein Kind einfach den Raum.
.
.
.
.

Ich möchte, das meine Kinder spüren, das sie alles fühlen und sein und ausdrücken dürfen.

Ich möchte, das meine Kinder erleben, wie ich mich sauber abgrenze und ihnen genau sage, wo meine Grenzen sind.

Ich kann mich gut erinnern, wie ich als Kind manchmal mega fest wütend wurde.

Und jähzornig, richtig fuchsteufelswild.

Dann hab ich in meinem Zimmer meine Puppe geschlagen.

Und mich direkt soooooo sehr geschämt, mich auch sooooo sehr alleine gefühlt mit meiner Wut.

Und genau das will ich meinen Kids vorleben: du brauchst dich für deine Gefühle nicht zu schämen, nie und nimmer!

Du darfst sie haben, sie fühlen, und dann gehen sie auch wieder weg.

Auch das ein weiterer kleiner Bauteil meiner baldigen grossen Ankündigung………..


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